Ludvig Svensson Award

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Der Ludvig Svensson Award – Energiekonzept des Jahres 2010

Der Ludvig Svensson Award – Energiekonzept des Jahres

Verleihung der TASPO Awards 2010 in Berlin –
Auszeichnung für die Besten im Grünen Markt

Zitat: aus der Pressemitteilung www.taspoawards.de

“Berlin – Zum fünften Mal zeichnete am Freitag die GartenbauFachzeitung TASPO in Berlin die Leistungen von Unternehmen und Menschen des Grünen
Marktes mit den TASPO Awards aus. ”

Jurymitteilung:

“Der Gewächshausheizungsbauer hat eine Möglichkeit gefunden, beim Umstellen der Heizungsanlage auf alternative, nachwachsende Energieträger – beispielsweise Holzpellets – nicht die komplette Installation samt Kessel auswechseln zu müssen, sondern nur den Brenner zu ersetzen. Die innovative Verbrennungstechnik des AirRo-Brennersystems des Herstellers Wörle UmweltTechnik lässt es zu, dass ausschließlich die Wärmequelle, also der Brenner, einer Kesselanlage ausgetauscht wird. Der Wärmetauscher, also der Kessel, sowie die Anlagenperipherie, wie die Einbindung des Kessels in das Wärmenetz oder die Verrohrung, bleiben bestehen.

Unter verbrennungstechnischen Gesichtspunkten sind die mit Holzpellets beschickten AirRo-Brennersysteme mit konventionell befeuerten Öl- und Gasbrennern vergleichbar. Es findet keine konventionelle Verbrennung der Holzpellets in einem Brennraum statt, sondern primär die Holzzersetzung der Pellets in Holzkohle und brennbares Holzgas. Das Holzgas wird nach der Durchmischung mit dem Oxidationsmittel (Luftsauerstoff) in einem an den Gasmischraum anschließenden Flammrohr verbrannt. Es erfolgt demnach eine räumliche und zeitliche Trennung zwischen der Holzzersetzung sowie der Oxidation der Holzkohle und dem Abbrand der Holzgase. Hinsichtlich des Emissionsverhaltens ist festzuhalten, dass die vom Gesetzgeber aktuell geforderten Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung sicher unterschritten werden.

Die Vorteile dieser neuen Verbrennungstechnik in Kürze: Dadurch,dass nicht alle Heizungsanlagen-Parameter ausgetauscht werden müssen, ergeben sich erheblich Investitionseinsparungen. Der Anbau des Pelletsbrenners ist an jeden herkömmlichen Stahlheizkessel möglich, weshalb dieser nicht ausgewechselt werden muss. Es kann jederzeit wieder auf Öl- oder Gasbrenner umgebaut werden. Die Anlage hat einen hohen Wirkungsgrad bei einem geringen Aschegehalt und fordert nur wenig Wartungsaufwand.
Diese ökologische und gleichzeitig ökonomische Ausrichtung dieser Technik mit Zukunftsperspektive veranlasste die Jury zu ihrem Gewinnervotum.”

(Quellangabe: taspoawards.de / Fotos: Kati Jurischka)